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Programm Sommersemester 2011


VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DES PSYCHOANALYTISCHEN AUSBILDUNGSCURRICULUMS

02.03. 17:15 bis 18:00 Lesekreisbesprechung mit Dr. Christian Schöpf
02.03.
18:30
Semesterbeginn: Kandidatentreffen mit der Ausbildungsleiterin

19:00
Begrüßung und Vorstellung des Semesterprogramms

19:30
Semestereröffnungsvortrag: Dr. Gerald Poscheschnik Uni Innsbruck und  Klagenfurt  „Psychoanalyse in der Bewährung, Forschungsergebnisse“ Offen für Gäste
4.bis 6. 03.

SFI Frankfurt, 12. Sandler Research Conference: „Das Rätsel Traum – eine Brücke von klinischer und extraklinischer Forschung in der Psychoanalyse“
    Die Curriculumsgruppe besucht diese Veranstaltung in Frankfurt gemeinsam. Ein Ergebnisbericht dieser Tagung erfolgt im nächsten Semester.
11.und
 12. 03.

Gruppenpsychoanalytische Selbsterfahrung  im Hotel Alpenrose, Südtirol, mit Frau Dr. Isabella Deuerlein
 Freitag 15:00 Uhr bis Samstag 16:00 Uhr
18.und 19.03.

„Entwicklungspsychologie II“ Prof. Gerhard Schüßler, Seminar

30.03.
18:00
Seminarbeginn: „Therapie der Borderline - Störung“ Dr. Christoph Fischer
Weitere Termine: Mittwoch 13.04.; Mittwoch  11.05.; Mittwoch 25.05.; Mittwoch 08.06.; jeweils von 18:00 – 21:15 Uhr
Abschlusstermin: Montag 27.06. von 18:00 – 20:00 Uhr
01.04 16:00 - 18:15 Anamnese - Seminar für KandidatInnen vor dem Zwischenkolloquium
Dr. Isabella Deuerlein
weiterer Termin: 06.05 16.30 - 19.00 Uhr
01.04 18:30 Seminar: „Psychoanalytische Grundkonzepte, Teil II“, Dr. Isabella Deuerlein
weitere Termine: 27.05 17.00Uhr; 17.06 17.30 Uhr;18.06 9.00 Uhr;
02.04
09:15
Rinntagung des PSI  Gasthof Judenstein, Rinn, ganztägig
Rahmenthema: Psychoanalyse und Gesellschaft.
Detaillierte Planung wird noch verschickt. Mit Generalversammlung am Vormittag.
06.04.
19:00
Vortrag:
„Menopause- ein bio-psycho-soziales Problem“. Weibliche Entwicklung in den Wechseljahren unter besonderer Berücksichtigung des psychoanalytischen Konzepts.
Mag. Andrea Spiss
In der psychoanalytischen Literatur zum Thema Klimakterium wird, von wenigen Ausnahmen abgesehen, lange der Aspekt der Krankheit betont – die Wechseljahre als ein Prozess des Abbaus und Verlustes. Dem gegenüber hebt der neuere feministische Diskurs, der sich kritisch von Freuds Weiblichkeitstheorie absetzt, die positiven Entwicklungschancen der wechseljährigen Frau hervor. Die neueren psychoanalytischen Weiblichkeitstheorien thematisieren die Wechseljahre unter dem Aspekt der inneren Mutter- und Vaterbilder, der Bedeutung des eigenen inneren Körperraumes, der Beendigung von Zyklus und Gebärfähigkeit, sowie der veränderten Sexualität und Objektbeziehungen.
    offen für Gäste

04.05..
18:00 – 19:30
KTS- Seminar für die KandidatInnen nach dem Zwischenkolloquium.
Dr. Binja Pletzer

wird noch bekanntgegeben

KTS- Seminar für die KandidatInnen nach dem Zwischenkolloquium.
Dr. Isabella Deuerlein
06.05.
19:00
Vortrag: „Die Weigerung des Psychoanalytikers, im Kino zu verschwinden“
Versuch einer szenischen Analyse des kinematographischen Settings
Mag. Günther Kainz
        Der Film lebt von der konsequenten Abwesenheit der Figur, an die er sich richtet: dem Betrachter. Dabei ist der Betrachter das Zentrum des kinematographischen Arrangements. Auf ihn richtet sich alles Bemühen um filmische Darstellung. Jede Bewegung, jeder Blick, jedes Sprechen, jede bedeutungsvermittelnde Geste ist auf ihn abgestimmt. Der Betrachter befindet sich in einer Position der Allgegenwart, ohne Einschränkung der Perspektive. Eine Position, die keinen physikalischen, kausalen, zeitlichen Gesetzen unterliegt (ein Bildschnitt kann ihn an das andere Ende der Welt versetzen). Eine eminent narzisstische Position also. Einerseits. Andererseits ist die Figur des Betrachters aber durch Ohnmacht, Passivität und Austauschbarkeit gekennzeichnet. Seine Position ist als beliebig besetzbare Leerstelle konzipiert. Diesem Widerspruch entlang werde ich mich mit dem Verhältnis von Film und Betrachter nähern. Mit welchen Mitteln involviert der Film seine Zuseher? Lässt sich das kinematographische Arrangement mit dem psychoanaly-tischen vergleichen? Was könnte die „Psychoanalyse“ der „Filmanalyse“ zu bieten haben? Und was die „Filmanalyse“ der „Psychoanalyse“?
offen für Gäste

07.05.
9:00 bis
ca. 17:00
Workshop „Psychoanalyse und Film“, Mag. Günther Kainz
Zwischen Messias und Mephistopheles: (Un)heilbringende psychoanalytische Figuren im Spielfilm

In der Geschichte des Spielfilms wurden eine ganze Reihe von Psychoanalytikern und Psychoanalytikerinnen dargestellt. Sie sind Variationen einer überschaubaren Zahl von Typen, die mit Psychoanalyse in Verbindung gebracht werden: der heroische Aufklärer, der diabolische Verbrecher, der verrückte Professor u.a. Diese Filmfiguren spiegeln gesellschaftliche Bilder und Vorurteile und werfen Licht auf die Rezeptionsgeschichte der Psychoanalyse. An ausgewählten Filmsequenzen werden wir in diesem Workshop männliche und weibliche „Erscheinungsformen“ von psychoanalytischen Rollen und damit verbundene „(Un)Heilsvorstellungen“ betrachten und (in ihrem historischen Kontext) analysieren.
18.05.
19:00
Ausbildungsabschluß
MMag. Markus Walpoth
20.05.
19:00 
Vortrag: „Jaques Lacan“, Dr. Eva Wolfram-Ertl

offen für Gäste
21.05.
09:00 – 17:00
Workshop: „Die lacanianische Richtung in der Psychoanalyse“, Dr. Eva Wolfram-Ertl


ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN ZUR PSYCHOANALYSE IM GESELLSCHAFTLICHEN KONTEXT

16.03.
19:00
Psychoanalyse und Film: Nothing personal (Regie: Urszula Antoniak, 2009)
Moderation: Mag. Günther Kainz

Es gibt vorlaute Filme, die alles selber sagen wollen, die vorgeben, was ZuseherInnen verstehen und fühlen sollen, die wenig Spielraum lassen für individuelle Phantasie und singuläres Empfinden. Und es gibt eine vorlaute Psychoanalyse, die zu allem etwas sagen will und die voraussetzt, alle Erfahrungen warten auf ihre Interpretationen und Konzepte. Vorlaut ist dieser Film nicht! Im Gegenteil: Er ist leise, kommt mit wenig Sprache und noch weniger Musik aus. Er lässt den Kontext der Geschichte weitgehend offen, erklärt sich kaum und lebt von Bildern. Bildern der irischen Landschaft und inneren Bildern der ZuseherInnen, für die er viel Raum lässt. Dieser Film braucht die Psychoanalyse nicht. Und wenn es doch Sinn ergeben sollte, sich ihm psychoanalytisch zu nähern, müsste dieser Versuch selber leise und tastend sein. So könnte die Psychoanalyse dann vielleicht an diesem Film etwas über sich selbst lernen.

offen für Gäste

27.04.
19:00
Psychoanalyse und Film:  „M - eine Stadt sucht einen Mörder“
Moderation: Mag. Andrea Spiss

Als innovativer und ästhetisch ausgefeilter früher deutscher Tonfilmklassiker gehört Fritz Langs „M - eine Stadt sucht einen Mörder“ längst auch zum Weltfilmerbe ein dunkles, in suggestives Schwarzweiß getauchtes Meisterwerk zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit, noch immer frisch und faszinierend vielschichtig. Es ist ein spannender Kriminalfilm um einen von der Kriminalpolizei und Umwelt gehetzten wahnsinnigen Kindermörder, der eine Stadt in Angst und Hysterie versetzt. Es ist, von heute aus gesehen, das Psychogramm einer beschädigten Existenz in beschädigten Zeiten am Vorabend des Dritten Reiches.

offen für Gäste
7.06. und 16.06.
19:30–21:00
Workshop über 2 Doppelstunden: „Erstellung von Anträgen für das „Tiroler Modell“, Dr. Alfons Nassivera
für alle Interessierten
Bitte um Anmeldung:
nassivera@tele2.at

VORSCHAU AUF DAS WINTERSEMESTER 2011/12



Vortrag
Rohrschach- Testverfahren: Mag. Marianna Burcsik


Psychoanalyse in der Schweiz: Vortrag und Workshop
Dr. Markus Fäh (angefragt)


TFP-Workshop: Prof. Peter Buchheim
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