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Programm Wintersemester 2008/09

 
Abendveranstaltungen
08.10. 19.00 Uhr Semestereröffnung:
Begrüßung und Vorstellung des Semesterprogramms durch Dr.Deuerlein

  19.30 Uhr Verhaltenstherapie 
Herr Dr Mitmannsgruber, Medizinische Psychologie und Psychotherapie, Ibk

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ab 19.30 offen für Gäste -

15.10. 19.00  Uhr

KTS: Prof. G. Schüßler  

22.10. 19.30 Uhr Dr. Ali Nassivera: Falldarstellung im Rahmen der Ernennung zum
partiell befugten Lehranalytiker am PSI

05.11. 19.00 Uhr

Psychoanalyse & Film 
„Ekel“ von Roman Polanski, 1965.
Der Originaltitel des Films lautet „Repulsion“ und schildert das Phänomen der körperlichen Abstoßung.
Diskussionsleitung: Andrea Spiss

- offen für Gäste -

 

26.11. 19.30 Uhr „Der Vater“ in der Psychoanalyse (Vortrag mit Diskussion) 
Prof Dr. Josef Ch. Aigner, Ibk
"Der Vater ist zwar in den letzten Jahrzehnten in psychoanalytischen, entwicklungstheoretischen und pädagogischen Diskussionen wieder mehr ins Gerede gekommen, jedoch meist nur in negativen Schlagzeilen als
fehlendes, vernachlässigendes, gewalttätiges 'Element' in vielen Familien.
Was unterblieb, war eine konsequente Herleitung sowohl der Bedingungen als auch der Folgen der Vaterentbehrung. Welche interpsychischen und auch welche generationellen Spannungen erzeugt denn diese Entbehrungssituation?
Auch die Frage, wie Vatermänner so werden, wie sie sind, was sie plagt und was sie an der Wahrnehmung ihrer Rolle hindert, wird sträflich vernachlässigt.
Dem ist ein Bild positiver, fordernder und förderlicher Väterlichkeit
gegenüberzustellen und psychoanalytisch zu begründen, das für Kinder und
Heranwachsende ebenso wichtig ist, wie wir es von der Mütterlichkeit annehmen."

- offen für Gäste -

 

??? 19.30 Uhr  Psychoanalytische Forschung (Vortrag mit Diskussion) 
Frau Prof Dr. Anna Buchheim, Ibk 
Termin wird noch bekanntgegeben


- offen für Gäste -

 

03.12. 19.30 Uhr Ausbildungsabschluss
Dr. Robert Mosheim

 

14.01. 19.00 Uhr   KTS: Prof. G. Schüßler

21.01.  19.00 Uhr  Psychoanalyse & Film:
„Gefahr und Begierde“, ein Spionagethriller, voll knisternder Erotik, des Taiwanesischen Regisseurs Ang Lee. 2007
Diskussionsleitung: Andrea Spiss

- offen für Gäste -

 

     
SEMINARE
  • Dr. G Worda Psychosomatik
    Fr. 17.10., Sa.08.11., Fr. 21.11/Sa 22.11.

  • Dr. Ch. Fischer: Theorie und Praxis der psychoanalytischen 
    Erstgespräche
    . (an Mittwochabenden)

 

  • Dr. I. Deuerlein: Neurosenlehre I 

  • Selbsterfahrung für Curriculumsgruppe 
    Frau Dr Wolfram-Ertl
    24/25.10. Kematen im Pfitschtal (Südtirol), Beginn Freitag 15 Uhr

 

     
SONDERVERANSTALTUNGEN (offen für alle PSI-ler)
  • Der intersubjekive Umgang mit Übertragungs- und
    Gegenübertragungsvorgängen
    (Workshop) 18.10.08, 09.00 
    Dr. Siegfried Bettighofer aus München

    „Das moderne Konzept von Übertragungsanalyse ergänzt die traditionelle Sichtweise um eine systemische Komponente. Therapeut und Patient sind unweigerlich aufeinander bezogen und beeinflussen sich gegenseitig. Übertragung ist kein einseitiger Prozess, in dem der Patient Objekterfahrungen auf den Therapeuten verschiebt und projiziert, sondern ein bifokaler Prozess, wobei beide in einer sensiblen Interaktion aufeinander eingehen und die Beziehung gestalten. Übertragung wird so zur unbewußten Inszenierung, der Therapeut befindet sich oft ungewollt und doch unvermeidlich mit auf der Bühne des Patienten und spielt die ihm zugedachte Rolle – das manchmal lange Zeit unerkannt. Aus diesem Mitagieren ergeben sich immer wieder emotionale Verwicklungen, in denen der Therapeut persönlich involviert sein kann und sehr um die Aufrechterhaltung seiner analytischen Kompetenz ringen muß. 
    Im Seminar möchte ich diesen Ansatz darstellen und anschließend anhand von ausgewählten Fallvignetten wesentliche Gesichtspunkte verdeutlichen. Hier geht es auch um eine veränderte analytische Grundhaltung, die dem Therapeuten mehr Natürlichkeit, Spontaneität und Authentizität in seinem Handeln ermöglicht, auch ein mehr an gegenseitiger Offenheit, ohne in die mutuelle Analyse von Ferenczi abzugleiten. Ich lade die Teilnehmer herzlich dazu ein, eigene Fallbeispiele mit einzubringen.
    Dafür eignen sich besonders Situationen mit Patienten, die sich schwierig gestalten, da sich hierbei die gegenseitige Verwicklung und auch der unbewußte Anteil des Therapeuten besonders gut herausarbeiten läßt“.

  • Einführung in die OPD (Operationalisierte psychodynamische
    Diagnostik); 13.12.08, 09.00 
    Prof. Dr. G. Schüssler

  • Now Moments (Workshop); 10.01.09, 09.00 
    Dr. Andreas Herrmann und Soz.Pädagogin Maraia Raab ( Kinder- Jugendlichenanalytikerin) aus München stellen ihre Auseinandersetzung mit den „Gegenwartsmomenten“ von D. Stern vor.
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